Voraussetzungen

Linux, Docker Compose, Domain und Speicher vor der Installation prüfen.

System und Werkzeuge prüfen

Der Installer benötigt Linux, Bash, Docker mit Compose v2 und OpenSSL. Für das Entpacken eines Archivs werden tar und gegebenenfalls curl benötigt.

uname -m
bash --version
sudo docker version
sudo docker compose version
openssl version
tar --version

docker compose version muss die Version des Compose-Plugins ausgeben. Scheitert bereits sudo docker version, prüfe den Docker-Dienst:

sudo systemctl status docker --no-pager

Docker wird nach der Anleitung für eure Linux-Distribution installiert. Eine von Docker unterstützte Prozessorarchitektur allein bestätigt noch nicht, dass alle Sermony-Images für diese Architektur vorliegen; maßgeblich ist das verwendete Installationspaket.

Ressourcen erfassen

nproc
free -h
df -h /opt

Plane Speicher für Medien, Datenbank, Sicherungen und die Verarbeitung ein. Als Rechenbeispiel: Eine Stunde Audio mit 128 kbit/s benötigt ungefähr 58 MB; eine Stunde Video mit 4 Mbit/s ungefähr 1,8 GB, jeweils ohne Zusatzdateien und Sicherungskopien.

Ein belastbarer Mindestwert für RAM, CPU oder GPU ist noch nicht veröffentlicht. Prüfe die Auslastung später mit euren typischen Dateien:

cd /opt/sermony-web
sudo docker compose stats --no-stream

Domain und Netzwerk

  • Ein DNS-Eintrag muss auf den Server zeigen.
  • Der mitgelieferte HTTPS-Proxy benötigt die Ports 80 und 443/TCP. Dort darf kein anderer Dienst lauschen.
  • Ausgehende Verbindungen werden unter anderem für Container-Downloads, Zertifikate und euren E-Mail-Versand benötigt.
  • Für Livestreams gelten zusätzliche Portfreigaben aus der mitgelieferten Compose-Datei; siehe Netzwerkprüfung.
getent ahosts sermony.example.com
sudo ss -ltnp

Ersetze sermony.example.com in allen Beispielen durch deine Domain. Ein vorhandener Reverse-Proxy muss berücksichtigt werden; der Standard-Installer belegt die HTTPS-Ports selbst.

Vorbereiten

Halte die Domain, eine E-Mail-Adresse für Zertifikatshinweise und die SMTP-Zugangsdaten bereit. Für Aufnahmen vor Ort wird zusätzlich ein Linux-Gerät mit geeignetem Audio-Eingang benötigt.

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